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Der folgende Text wurde mit freundlicher Genehmigung der Firma Heuschrecke aus Auszügen des Originaltextes erstellt


Pflanze, Duft und Mensch
Die Qualität ätherischer Öle
Die verschiedenen Gewinnungsverfahren
Anwendungsgebiete
Persönliche Parfüms
Haltbarkeit und Lagerung
Heuschrecke




Düfte reiner ätherischer Öle

- ein rundes Sortiment - 100% rein pflanzlich - überwiegend aus kontrolliert biologischem Anbau

Pflanze, Duft und Mensch

Pflanzen und ihre Düfte begleiten uns unser ganzes Leben lang.
In ihrem Duft drückt die Pflanze sich aus - es ist eine Sprache, die wir nicht mit dem Verstand erfassen können, sondern die durch unser Geruchsystem ohne Umwege in unsere Gefühls- und Vorstellungswelt dringt.

Düfte erfreuen uns genau wie Musik und Farben; sie wirken anregend oder entspannend, erfrischend, wohltuend, betörend und vieles mehr. Aber wie bei Musik und Kunst ist nicht jeder Geruch jederzeit willkommen.
Manchmal ist es uns zuviel, dann verschließen wir uns instinktiv. Meistens gelingt es uns, Düfte auszuwählen, worin wir uns wunderbar geborgen und getragen fühlen. Ätherische Öle können auf vielfältige Weise eingesetzt werden. Doch wie auch bei unserer Nahrung sollten wir auf eine gute Qualität achten.

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Qualität ätherischer Öle

Um auf uns Menschen eine wohltuende, gesundheitsfördernde Wirkung ausüben zu können, sollte das ätherische Öl rein pflanzlicher Herkunft sein. Die Pflanzen sollten selber heil sein.
Für uns heißt das: bevorzugt aus kontrolliert biologischem Anbau oder Wildsammlung stammend; und in sorgfältigem Handwerk verarbeitet.

Ein Duft ist ein veränderliches "flüchtiges" komplexes Gebilde, das aus bis über 200 Einzelkomponenten besteht.
Nur eine ausreichend lange Verarbeitungsdauer garantiert ein ausgewogenes ätherisches Öl. An dieser Stelle möchten wir eine Warnung vor einem Übermaß im Gebrauch synthetischer Duftstoffe aussprechen.

Die Chemie, Nahrungsmittel- und Parfümindustrie bedient sich, um gleich"riechende" Standard-Qualitäten zu erzielen, synthetischer Duftmittel. Synthetischen Duftzusammenstellungen fehlt die Harmonie der Pflanze, ihre Seele und ihr Ausdruck. Auf unserem derzeitigen Wissensstand - uns sind längst noch nicht alle Geheimnisse der Pflanzenchemie oder des menschlichen Riechsystems bekannt - sind sie bloß eine oberflächliche Nachahmung der Natur.
Inwieweit sie uns nutzen, oder auch in Mensch und Umwelt unerwünschte Wirkungen haben, ist unbekannt. Mit unserer kleinen Information möchten wir Neugier und Lust wecken, sich mit reinen, harmonischen Pflanzendüften zu befassen. Ätherische Öle sind wie Wein "lebendige" Produkte. Sie variieren im Geruch je nach Boden- und Klimabedingungen, und wie beim Wein ist ein Jahrgang nicht wie der andere.

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Die verschiedenen Gewinnungsverfahren

Das Gewinnungsverfahren richtet sich nach dem zu verarbeitenden Pflanzenteil und dessen Gehalt an ätherischem Öl. Das ätherische Öl von Zitrusfrüchten wird durch Kaltpressung der Schale gewonnen. Es ist das einfachste Verfahren: die Schalen werden zerkleinert und mit ein wenig Wasser versetzt ausgepreßt. In einer Zentrifuge wird das ätherische Öl vom Wasser getrennt. Das meist angewandte Verfahren ist die Wasserdampfdestillation in früher Kupfer-, heute Edelstahl"alambics".

Hierbei wird Wasserdampf durch das Pflanzenmaterial geleitet, der Dampf löst das ätherische Öl aus dem Pflanzenteil und trägt es hoch. In einer Kühlschlange trennt sich der "geladene" Dampf wieder in Wasser und Öl, das Öl setzt sich in einem Auffangbehälter oben ab und wird abgeschöpft.
Dieses Verfahren erfordert Erfahrung und handwerkliches Geschick. Jede Pflanze benötigt eine bestimmte Destillationsdauer, die zwischen einer und 24 Stunden betragen kann, u.U. mit Zwischenpausen an genau bestimmten Zeitpunkten.
Auch der Ertrag ist sehr unterschiedlich, z.B. benötigt der Destillateur für ein Kilogramm ätherisches Öl 7 kg Nelken, 150 kg blühenden Lavendel extra, 4000 kg Rosenblätter (das entspricht einem Hektar Rosengärten) oder 12000 kg Melissenpflanze.

Destillationsaufwand und die Menge der benötigten Pflanzen bestimmen den Preis des Öls, was wir beim Einkauf im Fachhandel auch bedenken sollten.
Es gibt einige Pflanzen, zumeist kostbare Blüten, deren ätherisches Öl nur schwer oder garnicht durch Wasserdampf gelöst werden kann. Die alte und wegen des hohen Kostenaufwands nicht mehr gebräuchliche Methode zur Gewinnung dieser Essenzen ist die Enfleurage: die Blüten werden mit Fetten in Kontakt gebracht, die sich mit dem ätherischen Öl sättigen. Anschließend wird das ätherische Öl mit Alkohol ausgewaschen. Heute ist die Enfleurage ersetzt durch die viel effektivere Extraktion mit chemischen Lösungsmitteln. Das Lösungsmittel entzieht dem Pflanzengewebe das ätherische Öl und andere Stoffe. Danach wird das Lösungsmittel durch Erwärmung verflüchtigt, und übrig bleibt eine wachsartige Masse, das Concrete. Mit Hilfe von Alkohol wird das ätherische Öl vom Wachs getrennt. Durch Extraktion gewonnene Essenzen werden Absolue genannt. Diese Methode ist zwar weit verbreitet, wird im naturheilkundlichen Bereich aber mit Vorsicht bedacht, da die Lösungsmittel, meistens Hexan, Benzol oder Chlorkohlenwasserstoffe, in Spuren im Absolue zurückbleiben. Absolues sollten deshalb in der Aromatherapie nicht innerlich angewandt werden.

Der Kompromiss: Heuschrecke beschränkt sich auf Absolues, die entweder mit Alkohol als unbedenklichem Lösungsmittel extrahiert sind (Mimose, Ginster), oder mit Hexan, z.Zt. nur Jasmin, Tuberose und Eichenmoos, die auf eine andere Art nicht gewonnen werden können, und bei der Parfümherstellung eine große Bedeutung haben.
Absolues und ihre Lösungsmittel sind auf den Etiketten eindeutig gekennzeichnet, und werden auf Rückstände geprüft.

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Anwendungsgebiete

Ätherische Öle sind Konzentrate, die nicht unverdünnt angewandt werden sollten. Sie sind die Essenz der Pflanze, und die Vorstellung, daß eine ganze Blumen- oder Kräuterwiese in einem kleinen Fläschchen verborgen sein kann, mag uns viel Respekt vor der duftenden Flüssigkeit einflößen. Die unkomplizierteste Form der Anwendung ist die Beduftung des Wohnraums. In das Schalengefäß einer Duftlampe wird Wasser eingefüllt und ca. drei Tropfen des ätherischen Öls dazugegeben. Ein Teelicht darunter stellen, anzünden, und bald breitet sich der Duft durch die Wärme aus. Im Winter reichen einige Tropfen ins Wassergefäß, das auf der Heizung steht.

Grundsätzlich sollten wir uns mit dem Geruch umgeben, auf den wir wirklich Lust haben. Unsere Intuition ist hier der beste Ratgeber.
Noch ein paar Tips: einige Öle, z.B. Zitrone, Lemongras, Eucalyptus, wirken anregend - also lieber nicht abends verdampfen. Entspannend sind Lavendel, Rose, Mandarine, Palmarosa u.v.m. Zur Reinigung von Luft und Atmosphäre dienen alle Kiefernarten, sie sind auch bei Erkältungen, z.B. zusammen mit Teatree-Öl angenehm. In der Duftlampe können gut bis zu drei Sorten kombiniert werden - der Experimentierlust sind keine Grenzen gesetzt. Düfte ätherischer Öle geben in der Kosmetik den letzten Schliff, und sie bestimmen die Wirkung des Kosmetikums: Cremes mit hautpflegenden Ölen, durchblutungsfördernde Massageöle, anregende oder entspannende Badezusätze (z.B. ganz einfach 3 Tropfen ätherisches Öl in einem Eßlöffel Honig oder Sahne als Emulgator verrühren und ins Badewasser geben) - fast jedes Aromabuch gibt eine Vielzahl von Rezepten zum Ausprobieren.

Achtung, einige ätherische Öle, z.B. alle Zitrusöle, Bergamotte und Angelikawurzel erhöhen die Lichtempfindlichkeit der Haut. Diese Öle nicht vor dem Sonnenbad auftragen (Sonnenbrand). In der Küche können ätherische Öle zum Würzen und Aromatisieren von Speisen eingesetzt werden: Saucen, Suppen, Öl, Essig, Süßspeisen, Cocktails, Milchshakes u.v.m. Hier muß wegen der Intensität des Geschmacks sehr vorsichtig dosiert werden, einfacher noch, vorher in Öl, Essig, Weinbrand oder Milch/ Sahne verdünnen. Einige ätherische Öle sind besonders praktisch im Haushalt: zur Desinfektion oder als Mottenschutz helfen z.B. Minze, Zeder, Nelke, Lavendel und Zitrone.

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Persönliche Parfüms

Die Herstellung von Parfüms ist ein Thema, das besonders viel Freude bereitet. Mit einer ganz individuellen Duftkomposition unterstreichen wir unsere Persönlichkeit, lassen sie sozusagen erstrahlen. Erstaunlich ist, daß sich die intuitiv gewählte Parfümkomposition auf der eigenen Haut auf besonders schöne Weise entfaltet, während das gleiche Parfüm bei einer anderen Persönlichkeit fade und unharmonisch wirken kann.

Und so geht es praktisch: Als Leitfaden dient die Etikettengestaltung nach den Duftnoten. Gelb steht für Öle der Kopfnote, rot für Herznote, und violett für die Basisnote. In einem ausgewogenem Parfüm sollten alle drei Ebenen vertreten sein. Die Kopfnote stellt den Angeruch dar, helle, sehr flüchtige Öle, die vorwiegend unseren Geist ansprechen, z.B. wirken Orange, Mandarine oder Neroli geistig entspannend, während Zitrone, Lorbeer, Eisenkraut u.v.m. geistig anregend sind, sich also gut für ein Tagesparfüm eignen. Die Herznote ist das Mittelstück des Parfüms, sie steht für unsere Gefühlswelt. Hierzu gehören viele Blütendüfte, Kräuter/Gewürze, Samen und Nadelhölzer. Einfach gesagt, beziehen sich diese Öle ebenfalls auf unseren mittleren Teil Brust-Herz-Bauchraum in unterschiedlicher Wirkung.

Einige Beispiele: Rose, Kamille, Schafgarbe, Mimose, Ginster sprechen den Herzraum an, öffnen, weiten, oder schützen ihn. Auf seelischer Ebene erzählen sie von Liebe, Großherzigkeit, Hingabe...
Alle Kiefernöle, auch Cajeput, Niaouli und Teatree wirken auf den Brustraum, Bronchien und Lungen, weshalb sie auch sehr angenehm bei Erkältungen sind. Ihr Thema ist "Raum" - sie schaffen Raum, weiten oder schützen ihn. Übertragen heißt das z.B. auch, seinen eigenen Raum schaffen, die Selbstbehauptung stärken.
Viele der Kräuter- und Gewürzöle regen an und spenden Energie und Tatendrang (Basilikum, Zimt, Ingwer, Thymian u.v.m.).

Samenöle und einige Kräuter (Minze, Kümmel, Anis, Estragon, Muskatellersalbei, Salbei) wirken gleichzeitig auf anregende und lösende Weise - körperlich krampflösend; emotional fordern sie uns auf, an uns auf (problem-)lösende Weise zu arbeiten.
Die schweren Blütenöle wie Jasmin, Tuberose, Ylang Ylang, die schon fast zur Basisnote zählen, sprechen die intuitive, weibliche Seite in uns an - sie verstärken das Gefühl für uns selbst als Frauen und Männer, die ihre Aufgaben im Erdenleben erfüllen. Die Basisnote fixiert die anderen Noten, und vermittelt einen tiefen, hintergründigen Eindruck. Basisöle stammen aus reinem Holz, Baumharzen, Wurzeln von Pflanzen oder Gräsern. Auf uns Menschen wirken diese Öle erdend ( z.B. Patchouli, Vetiver, Eichenmoos) vermitteln Geborgenheit (z.B. Costus, Galbanum, Angelikawurzel), oder erotisieren ( z.B. Styrax, Sandelholz). Das Mischen: für ein persönliches Parfüm wählen wir ca 4-14 verschiedene ätherische Öle aus. Am besten werden sie in hochprozentigem Alkohol oder Jojoba-Öl aufgelöst. Der Anteil ätherischer Öle kann zwischen 3,5% (Eau de Toilette) und 15% (Parfüm) betragen. Praktisch heißt das z.B.: 20 Tropfen (entspricht einem ml) verschiedener Öle zusammenstellen und die fertige Duftmischung in 10 ml Alkohol geben.

Sind wir uns unsicher, ob bestimmte Düfte zusammenpassen, geben wir zuerst eine Spur jedes Öls auf einen Duftstreifen (Löschpapierstreifen), und halten die gesammelten Streifen wie einen Fächer unter unsere Nase. So können noch einzelne Streifen bzw. Düfte problemlos ausgetauscht werden. Und hier kann überlegt werden, in welcher Intensität wir den einzelnen Duft in unserer Mischung haben wollen. Wir möchten Mut machen, auch ungewöhnliche Sachen zu kombinieren. Wenn uns ein Duft stark anspricht, wirkt er meistens auch in der persönlichen Parfümkombination (evtl. nur eine Nadelspitze hineintun) harmonisch. Eine schöne Idee ist, das Fläschchen mit der persönlichen Duftmischung oder auch jedes andere Öl, das uns im Moment gut gefällt, als Talisman in die Tasche zu stecken. Eine Nase zwischendurch kann sofort die Stimmung heben, und im Alltag einen kleinen besinnlichen Moment schenken. Ein wichtiges Anwendungsgebiet ist die Aromatherapie, die nur von erfahrenen Ärzten und Heilpraktikern ausgeübt werden sollte. Hier wird noch viel geforscht, es gibt viele Bücher, und so wollen wir uns an dieser Stelle auf den Hinweis beschränken, ätherische Öle nur in Zusammenarbeit mit Ärzten/Heilpraktikern therapeutisch anzuwenden. Vor allem die innere Anwendung erfordert wegen der starken, z.T. reizenden Wirkung der Öle eine genaue Kenntnis der Materie. Es ist klar, daß im aromatherapeutischen Bereich höchste Qualitätsansprüche an ätherische Öle gestellt werden müssen. Grundsätzlich sollten sich schwangere Frauen vor Anwendung eines ätherischen Öls bei Fachkundigen informieren. In einigen Aromatherapiebüchern finden sich Listen mit ätherischen Ölen, die bei Schwangerschaft gemieden werden müssen (z.B. S. Fischer-Rizzi: Himmlische Düfte).

Säuglinge und Kleinkinder sind viel empfindlicher als wir Großen. In der Regel brauchen sie noch keine ätherischen Öle. Im Bedarfsfall sollte hier sehr sparsam dosiert werden, z.B. reicht 1 Tropfen Mandarine, Latschenkiefer oder unserer fertige Duftmischung 'Märchen' (auf ein Tuch geben und neben das Kopfkissen legen) aus.

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Haltbarkeit und Lagerung

Ätherische Öle sollten lichtgeschützt, verschlossen und kühl aufbewahrt werden.

Wie beim Wein ist die Haltbarkeit bei den einzelnen Sorten unterschiedlich:
Öle der Kopfnote haben eine relativ kurze Haltbarkeit von 2-3 Jahren.
Alle Zitrussorten werden am besten im Kühlschrank aufgehoben.
Öle der Herznote haben eine längere Haltbarkeit zwischen 3 und 6 Jahren, und die Öle der Basisnote werden erst mit dem Alter besser - sie reifen.
Alle Jahresangaben sind ca-Werte, im Einzelfall muß einfach gerochen werden, ob ein Öl noch haltbar ist.

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Heuschrecke

Die ätherischen Öle von Heuschrecke sind 100% reine, pflanzliche Essenzen und stammen überwiegend aus kontrolliert biologischem Anbau. Ätherische Öle, die noch nicht in kontrolliert biologischer Qualität erhältlich sind, bezieht Heuschrecke in erster konventioneller Qualität bei gut beleumundeten Destillateuren.
Der botanische Name der Pflanze, der verarbeitete Pflanzenteil, die Gewinnungsart, die Herkunft und die biologische Qualität sind auf dem Etikett eindeutig angegeben. Der Hersteller Heuschrecke untersteht den strengen Richtlinien des Bundesverbands Naturkost Naturwaren Hersteller e.V. und wird regelmäßig auf deren Einhaltung geprüft.

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